Dienstag, 5. August 2014

Appetitanreger

Bei den Bestellungen von Hilltop Cloud sind immer diese kleinen Tütchen dabei. Kleine Faserproben von Katie, die ich bisher immer sehr spannend fand! Auch in der letzten Bestellung war ein Tütchen. Wie Ihr sehen könnt eine Mischung aus Kamel, Seacell und falschem Kasmir (ist das die richtige Übersetzung?)

Hier seht Ihr die Farben noch mal besser:


Ganz genau mein Beuteschema! 

Die Probebeutel sind herrlich, denn wenn ein Päckchen kommt möchte ich immer sofort mit den neuen Fasern starten. Das ist nur ziemlich albern, denn es ist quasi immer noch ein Projekt auf dem Rad. So sind die Probebeutel eine tolle Zwischenlösung. Die große Faserportion wird gestreichelt, bewundert und verstaut und dann der Appetitanreger auf der Handspindel getestet!


An der Stelle bin ich immer noch dankbar für die Session auf dem Yarncamp, bei der ich lernte mit der Spindel zu spinnen und gleichzeitig das Garn per Kettenzwirn fertig zu stellen.


Die Mischung schaut doch versponnen sehr gut aus!
(Ich hasple die Ministränge immer über das Julekulerbuch, so haben sie alle die gleiche Größe.)

Montag, 4. August 2014

An die Maschine, fertig? Los!

"Mit dem Nähen bin ich durch!" dachte ich. Aber die tollen genähten Teile, die ich in meiner Twitter Timeline oder im Feedreader immer mal wieder gesehen hab, reizten mich doch arg. Schöne Stoffe habe ich auch immer mal wieder gesehen (,aber nie mit genommen!)

Im letzten Jahr fragte Conni, dann auf Twitter ob jemand ihre Nähmaschine haben mag. Und da hab ich ja gesagt :)
Die Maschine kann einiges mehr als mein vorheriges Ikea-Modell, das ist sehr spannend.

Als sich dann F2 ankündigte und ich unsere Bestände an Babydingen durch sah, lag der Gedanke schnell nah selbst einiges zu verändern. Für F1 haben wir damals so ein 4 in 1 Beistellbett gekauft, was sich in der Wohnung als super praktisch erwiesen hat. Man kann das Bett auch vom Elternbett lösen und als Tagesbett nutzen, durch die Rollen ist es ja rasch von Raum zu Raum geschoben. Vor 5 Jahren haben wir es allerdings nur mit einer Ausstattung in Orange bekommen. Inzwischen gibt es viele wunderschöne Ausführungen. Das Orange mochte ich aber nicht noch ein ganzes Jahr hier stehen haben. Nach einem kurzen Ideenaustausch mit Frau Frische Brise, war klar das wir gar keine große Ausstattung brauchen. Da wir jetzt über 2 Etagen wohnen, fällt für uns die Tagesbettfunktion flach (ich Schlepp das Bett ja nicht Trepp auf, Trepp ab). So brauchen wir nur ein Nest, was ja so schwer nicht sein kann, dachte ich. Ganz so einfach wie ich dachte war es nicht, aber mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden:


Samstag, 2. August 2014

Hallo August!


Und schwups ist er da, der August. Im Moment habe ich das Gefühl die Zeit rennt geradezu. Da ich viele begonnene Projekte habe wird, gefühlt, nichts fertig - das werde ich im August ändern! 
Für den August habe ich viele schöne Pläne:
• spielen!
• Tomaten, Bohnen und Himbeeren ernten
• meine Rosen (und vielleicht die Clematis) zum ersten Mal blühen sehen
• Ein Oberteil für mich beginnen! (die Maße ändern sich nun langsamer, da riskiere ich es ;) )
• mit F1 die neue Tollabox erforschen
• neue Rezepte ausprobieren (mir gehen gerade etwas die Ideen aus)
• nähen und meine Ergebnisse festhalten

Freitag, 11. Juli 2014

Tour de Fleece - eine Woche rum

Wenn ich richtig gerechnet hab, müsste heute Tag sieben der Tour de Fleece sein. Meine großen Pläne schon das Training aus der Podcasting auf Deutsch- Gruppe zu bloggen, hab ich leider nicht so umsetzen können, so geht es jetzt gleich voll rein :)

Meine Pläne zur Tour de Fleece beinhalteten zwei Projekte: zum einen 500g graues Shetland von World of Wool, zum anderen 50g einer Mischung von Hilltopcloud (ein ganz "gefährlicher" Shop!). Die Mischung habe ich seit einiger Zeit auf der Handspindel und nutze sie als Unterwegsprojekt. Die 50g sind nun also die zweite Hälfte, welche noch gesponnen werden muss. So sah der Start im Januar aus:


Die Shetlandwolle möchte ich mit einem Garn kombinieren, welches ich vor ein paar Wochen gesponnen habe. Ich hätte gern eine Jacke mit Grauen und bunten Streifen drin. So versuche ich also die Singles anhand einer Probe aneinander anzupassen. Ich bin gespannt, obdas klappt. 

Tag 1 verlief kurz. Immerhinhabe ich gesponnen, aber zu mehr als den Einstellungen kam ich nicht. 


Tag 2 lief deutlich besser:

50g konnte ich beenden und von der Spule nehmen. Dieses Jahr versuche ich einige Tipps der Knitmoregirls umzusetzen. Ich hab mir den langen Kammzug in 50g Stücke geteilt, was unglaublich motivierend ist! Die Tüte mit dem Kammzug war schon ordentlich und das alles an einem Stück verarbeiten? Die Knitmoregirls nutzen Lagerspulen, welche wohl relativ günstig zu kaufen sind. So was hab ich hier noch nicht gesehen, aber in Distels Instagramfeed bin ich auf eine gute Alternative gestoßen. Papprollen von Küchenkrepp oder Toilettenpapier. 


Das führt nämlich zum nächsten Tipp. Die Singles nicht nacheinander zu verzwirnen, sondern "von ganz alt zu ganz neu" (ich hoffe ich kann das verständlich erklären). Statt also wie sonst Single 1 und 2, Single 3 und 4, sowie Single 5 und 6 zu verzwirnen, werde ich jetzt erst einmal alle Singles spinnen. Danach nehme ich mir immer den ältesten und den jüngsten Single zum verzwirnen, also 1 mit 6, 2 mit 5 und 3 mit 4. Der gewünschte Effekt ist ein gleichmäßigeres Garn. Ich bin gespannt !

150g habe ich bin gestern versponnen. Mal schauen, ob ich die Tüte doch noch leeren kann. 
Zwischenzeitlich hab ich daran stark gezweifelt, aber von meinen Gegentaktiken erzähle ich ein anderes Mal!

Freitag, 13. Juni 2014

Wärmeauswirkungen

Seit F2 da ist, stricke ich deutlich langsamer. Hmm, eigentlich wohl nur weniger :) So kommt es, das ein Superkarla nun schon etwas länger auf den Nadeln ist. 

Langsam aber sicher bin ich an dem Punkt wo ich es einfach gern fertig hätte, zum einen ist mein Entrelac Bedarf gedeckt, zum anderen möchte ich gern mal wieder etwas anderes stricken.

Was war ich erleichtert als ich letztes Wochenende den Quadratteil beendet hatte. Nur noch die Dreiecke und das Kantenmuster. Das muss doch zu schaffen sein! Mit deutlich größerer Motivation startete ich, aber irgend etwas war komisch. Weder das Muster noch die beschriebenen Abnahmen kamen hin. Nach drei oder vier Versuchen gab ich auf und strickte statt dessen meine Kreißsaalsocken weiter (Stino, ging bei über 30°C problemlos).

Einige Tage später ging ich die Dreiecke noch mal an und zwar mit Ravelry! Wie hatten denn die anderen das Muster angepasst? Gab es schon hilfreiche Projektnotizen? Mein erster Eindruck war "Haha, die Strickerin hat ja ein anderes Muster genommen!", nach dem 4 oder 5 Projekt mit anders gemusterten Dreiecken wurde ich misstrauisch (gelegentlich reflektiert ich mich ja doch). 

Längs Rede kurzer Sinn: ich hab es wirklich geschafft und von 13 Charts den falschen genommen.

Ein Kantenmuster lässt sich nicht gut in Dreiecksform bringen.

Mittwoch, 16. April 2014

Spargellädchen in Bullerbü




Als wir uns entschieden nach Bullerbü zu ziehen, wussten wir relativ wenig über das Örtchen. Wir waren einige Male hier gewesen und hatten uns die Gegend angesehen, aber trotzdem wussten wir eine ganze Menge nicht. Und so gab und gibt es für uns noch immer einiges zu entdecken. Einiges zum Kopfschütteln (ich kann leider gar nicht mit Karneval, aber F1 liebt es!), aber auch ganz viel tolles. 

So sind wir ganz unwissentlich in eine Spargelhochburg gezogen! Im letzten Jahr tauchten plötzlich an immer mehr Höfen Schilder mit der Aufschrift "Spargel aus eigenem Anbau!" auf. Ich war erstaunt wieviele es waren. Und so haben wir im letzten Jahr begonnen und von Hof zu Hof zu probieren.

 Viel zu schnell war die Spargelzeit wieder vorbei. 

In diesem Jahr habe ich einen Hof entdeckt, den ich im letzten Jahr über sehen haben muss. Die Familie ist sehr nett und ich hab noch ein bisschen was über die Landwirtschaft erfahren. Der Spargel wird auch hier in einem seperaten Raum kühl gelagert:



Dieses Wochenende war jetzt das Letzte an dem es Spargel zu kaufen gab. Nun müssen wir wieder bis zum nächsten Jahr warten.